Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt: „Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

Sadegh Zad Salehi – © ROG

Der freie Informations- und Nachrichtenfluss hat die hauptsächliche, grundlegende Aufgabe, die Route der Demokratie in einer Gesellschaft festzulegen und sie zu stabilisieren. Freie Presse und Medien, und Journalisten als ihre Schlüsselkomponenten, sind einer der Stützpfeiler der Rede- und Gedankenfreiheit. Sie spielen eine Hauptrolle im dynamischen öffentlichen Bewusstsein. Man kann eine Gesellschaft nur dann demokratisch nennen, wenn sie die Präsenz der Presse sowie einen freien Informations- und Nachrichtenfluss gewährleistet. Eine freie Verbindung zwischen Nachrichten und ihren Lesern ist die echte Voraussetzung und ein Vorzug einer demokratischen Gesellschaft.

In nicht-demokratischen Gesellschaften wie im Iran, die unter einer uneingeschränkten Diktatur leiden, gibt es viele Fälle, in denen eine unvoreingenommene Berichterstattung von Journalisten als Verbrechen gilt und als Bedrohung der nationalen Sicherheit angesehen wird. Dies ist eindeutig eine Verletzung des Rechts auf Zugang zu Nachrichten und Informationen, einem der grundlegendsten Rechte jedes Bürgers.

In solchen Gemeinschaften landen ehrliche Journalisten entweder im Gefängnis oder sie leben im Exil; darüber hinaus werden sie von der herrschenden Klasse monopolisiert. Jene, die sich für das Exil entscheiden, wählen eine freie Gesellschaft, die ihnen Schutz und Asyl bieten kann, um ihr Leben zu schützen. Da diese Menschen/Journalisten im Exil weder Zugang zu Informationen noch zu ihren Quellen haben, werden sie in ihrem Berufsfeld, in dem sie so leidenschaftlich tätig waren, im weiteren Leben keinen Job finden. Hier weiterlesen…