Familien iranischer Gefallener fordern Freilassung der Oppositionsführer Moussavi, Rahnavard und Karroubi (FA)

Eilmeldung: Obama telefoniert mit Rouhani – Erstes Gespräch Iran-USA seit 1979!

Regierungsbildung: SPD-Führung will mit Union sondieren

Bericht zur iranischen Musik-Branche: Zensur und Exil

Iranischer Regisseur Mohammad Rasoulof: Die Messerprobe

Kerry, Zarif und Ashton

Treffen von Kerry, Zarif und Ashton in New York

Politik und Wirtschaft 

Iran und Amerika – Ein historisches Treffen

Atomverhandlungen: USA stellen Iran baldiges Ende der Sanktionen in Aussicht

Chemiewaffen: Russland verhindert Sanktionen in Syrien-Resolution

Opposition in Syrien: Gefangen im Zweifrontenkrieg

Außenminister-Treffen: Uno-Vetomächte nehmen Atomgespräche mit Iran wieder auf

Rouhani will Abkommen über Atomprogramm in 3 bis 6 Monaten

Radikaler Ayatollah Makarem Shirazi: Islamische Republik finanziert Mullahstudenten in 9 Ländern (FA)

Reformen in der Türkei: Erdogan will kurdische Buchstaben erlauben

Pakistan: Mehr als 270 Tote bei Erdbeben — neue Insel entsteht

Irans Erdöleinkünfte in erster Jahreshälfte auf 23 Milliarden Dollar gefallen (FA)

Ölpreise fallen – UN-Sicherheitsrat mit Entwurf für Syrien-Resolution

Mahnwache in New York Sept 2013

Mahnwache für Maryam Shafipour in New York, September 2013

Menschenrechte 

Islamische Galgenrepublik: 14 Hinrichtungen, 4 davon Frauen

Kranker Vater von Amir Hekmati bittet Rouhani um Freiheit für Sohn

Politische Gefangene Maryam Shafipour klagt über kritischen Zustand bei erstem Familienbesuch (FA)

Abgeordneter: Wir haben keine politischen Häftlinge in Iran

Werbeanzeigen

Irans Geheimdienstministerium: Weitere Festnahmen von Journalisten möglich

Reporter ohne Grenzen – aktuelle Rangliste der Pressefreiheit: Islamische Republik unter den letzten 6

Indersdorfer Handballer: Hacker-Angriff aus Iran

In memoriam Dr. Hannelore Haas (Deutsche Schule Teheran)

Postkarte aus Teheran – Zeitgenössische Kunst und Kultur

Experimentalfilm von Daniel Kötter: staats-theater: Lagos/Teheran/Berlin

kowsar an kham va barreha

Khamenei, Ahmadinedjad und das Volk (N.Kowsar)

Politik und Wirtschaft

Neue Zentrifugen: Islamische Republik beschleunigt umstrittenes Atomprogramm

Besuch bei Merkel: Mursi soll sich von islamistischer Diktatur distanzieren

Ex-Außenminister Mock und Lanc bemängeln Iran-Politik Österreichs

Krieg in Syrien: Saudi-Prinz warnt Israel vor Einmarsch

Israelischer Angriff: Iran wettert gegen Luftschlag auf syrisches Gebiet

Ayatollah Makarem-Schirasi: Türkei bildet Terroristen für Syrien aus

Parlamentspräsident Larijani: Direkte Gespräche mit den USA keine rote Linie für die Islamische Republik

Reformorientierte iranische Zeitungen protestieren gegen Verhaftung von Journalisten

Währungskrise: Dollar-Umtauschkurs seit gestern um 300 auf 4000 Tuman gestiegen (FA)

30.000 iranische Arbeiter fordern Demonstrationserlaubnis für 16. Februar 2013

free emilie amraei

Menschenrechte

Islamische Galgenrepublik: Dreizehn Gefangene in Kerman, Isfahan und Karadj hingerichtet

Wirtschaftsjournalist Ali Dehghan in Teheran verhaftet

Journalistinnen Reyhaneh Tabatabaei und Fatemeh Sagharchi in Teheran verhaftet 

Krieg in Syrien: Human Rights Watch prangert Gräueltaten an


Über die Todes-Fatwa gegen Shahin Najafi wegen seines islam- und sozialkritischen Songs „Naghi“, der sich an den zehnten Imam der Schiiten richtet, hatten wir schon an dieser Stelle berichtet. Dank Didare Sabz kann man den umstrittenen Text jetzt auch in der kommentierten deutschen Übersetzung nachlesen.

Cover von Shahin Najafis neuem Album

Inzwischen haben Makarem Shirazi, Alavi Gorgani und Nouri Hamedani, drei einflussreiche Groß-Ayatollahs aus der Heiligen Stadt Qom, mehr oder minder explizit dazu Stellung genommen. Makarem Shirazi, allgemein bekannt für seine radikalen Ansichten, bezeichnet ebenso wie Nouri Hamedani den seit 2005 im Kölner Exil lebenden Rapper als „Apostaten“ und somit als vogelfrei. Prompt hat die iranische Webseite „Schia-Online“ ein Kopfgeld von 100.000 Dollar auf seine Ermordung ausgesetzt.

Der Abgeordnete Hossein Ebrahimi, stellvertretender Vorsitzender des Nationalrats für Sicherheit und Außenpolitik im islamischen Parlament, erklärt gegenüber der Journalistin Masih Alinejad sogar freimütig, die Ermordung Najafis sei rechtens und die Pflicht eines jeden Muslimen.

Obwohl Najafi in mehreren Interviews dem Vorwurf widersprochen hat, mit seinem Song die schiitischen Imame beleidigen zu wollen, kommt aus der Islamischen Republik kein Protest gegen diesen absurden Schuldspruch. Im Kulturmagazin „Shabahang“ beklagt der exilierte Karikaturist Nikahang Kowsar zu Recht, dass nicht einmal die gemäßigten oppositionellen Groß-Ayatollahs Dastgheyb und Bayat Zanjani öffentlich dagegen Stellung bezogen haben.

Tatsächlich mokiert Najafi sich vor allem über den Missbrauch der Religion für die politische Propaganda und attackiert darüber hinaus gesell­schaftliche Probleme wie Drogensucht, Schönheitswahn oder blinden Nationalismus. Die Fatwas sind also in erster Linie politisch bedingt, und dass sie kurz vor den neuen Verhandlungen im Atomstreit die Runde machen, auffällig. „Offenbar versuchen Kreise, die Angst davor haben, dass es hier zu einer Einigung mit dem Westen kommt, auf diese Weise einen Kulturkampf anzufachen“, sagt Iran-Experte Posch vom SWP.

Abgesehen davon soll mit dieser Todesdrohung die Opposition im In- und Ausland mundtot gemacht werden. Es verwundert deshalb sehr, dass bisher keine iranische Organisation, die sich im Exil für die Menschenrechte in Iran einsetzt, gegen diese sehr reale Drohung protestiert hat. Offiziell wurde das Todesurteil nur vom Schah-Sohn Reza Pahlavi verurteilt. Anscheinend hat man vergessen, dass der beliebte iranische Sänger Fereydoun Farrokhzad 1992 in Bonn vom Geheimdienst des Regimes brutal abgeschlachtet wurde.

Während der Grünen-Politiker Nouripour eine Stellungnahme der Bundesregierung fordert, steht der bedrohte Rapper inzwischen unter dem Schutz des Schriftstellers Günter Wallraff. Außerdem planen mehrere deutsche Journalisten, Künstler und Kulturschaffende Solidaritätsaktionen, um den 31-jährigen Musiker zu unterstützen.

Höchste Zeit also, dass sich auch die iranische Exilgemeinde und ihre deutschen Sympathisanten zu Wort melden. Vorschläge für Aktionen oder Solidaritätserklärungen sind äußerst willkommen. Wir dürfen Shahin Najafi nicht alleinlassen! 

Update: Aufruf von Aktivisten aus Dänemark zu Protestkundgebungen am Samstag, dem 26. Mai 2012

We invite you to organize protest rallies across the world; please send us your contact info in regards of the time and the location of your protest to the admin of „We defend Shahin Najafi & Freedom of expression“ Facebook page email address: s.shahinnajafi@gmail.com

Protestaktion vor der iranischen Botschaft in Kopenhagen


Erstes Familientreffen für Oppositionsführer Karroubi nach 7 Monaten Hausarrest: Ich weiche kein Jota von meinen Positionen ab

Bruder des Protestopfers Bahman Jenabi: Die Bevölkerung hat kein Interesse an Wahlen (FA)

Druck auf inhaftierte Anwältin Nasrin Sotoudeh und ihre Angehörigen steigt – Besuchsrecht für Schwester aufgehoben

Nutzer wochenlang ausspioniert: Iran fälscht Google-Zertifikat

Für den Artenschutz: Hagenbecks Jagd nach Onagern

Dreharbeiten zu Bahman Ghobadis neuem Film mit Monica Bellucci beendet

Khamenei bebrütet vergeblich die Wahlurne (Nikahang Kowsar)

Politik und Wirtschaft

Sarkozy warnt Islamische Republik wegen Atomprogramm vor präventivem Militärschlag

Absetzbewegung in Syrien: Generalstaatsanwalt tritt zurück

Russland erkennt in Libyen Nationalen Übergangsrat an

Khamenei mahnt nach Wahlfälschung von 2009 zur Versöhnung (zu spät) 

Konservativer Abgeordneter: Falls Konflikte anhalten, wird Khamenei die Leiter der drei Gewalten maßregeln

Rafsandjani meidet offizielle Zeremonien mit Khamenei (FA)

Sunniten in Teheran eigene Gebetszeremonie zu Eid-e Fetr verboten

Freitagsprediger von Isfahan: Satelliten-TV ist gefährlicher als Atombombe (FA)

Regimetreuer Ayatollah Makarem Shirazi beklagt steigende Inflation

Wirtschaft der Islamischen Republik im Blindflug

Vier Tote bei Überschwemmungen in der Provinz Kerman (FA)

Überschwemmungen in Kerman

Menschenrechte

Politische Gefangene in schlechtem Zustand

9 Monate Haft für Frauenrechtlerinnen Mehrnoush Etemadi und Haydeh Tabesh (FA)

4 Kulturaktivisten aus Kermanschah freigelassen, 4 weitere bleiben in Haft (FA)

Geschlechtertrennung auch für Kinder


Moussavis Töchter treffen Eltern erstmalig nach drei Wochen

Aktivisten starten dreitägige Proteste zur Freilassung politischer Gefangener

Grüne Botschafter distanzieren sich von Ex-Diplomat Mohammad Reza Heydari

Islamische Republik setzt Kindersoldaten gegen Proteste ein

Frauen in Iran: Neues Selbstbewusstsein, anhaltende Widersprüche

Mehrzad Marashi präsentiert neue Songs beim persischen Neujahrsfest in Oberhausen

Politik und Wirtschaft

Atomkatastrophe: Japans Regierung spricht von Kernschmelze in zweitem Reaktor

Sanktionen gegen Gaddafi: Arabische Liga verlangt Flugverbot über Libyen

Seminar in Qom verwirft Darstellung Ahmadinedjads als Begleiter des Mahdi

Rafsandjanis Rücktritt als Chef des Expertenrats stärkt nicht die Hardliner

Rafsandjani könnte auch Vorsitz im Schlichtungsrat verlieren

Sohn von Ayatollah Haeri Shirazi wegen Landraubs zu 6 Jahren Haft verurteilt (FA)

Ayatollah Makarem Shirazi: Chaharshanbe-Suri ist dummer Aberglaube (FA)

Iranische Marine dehnt Operationsradius über Persischen Golf aus

Islamische Republik wird doch an Londoner Olympiade teilnehmen

China investiert in Exploration der Erdölfelder von Azadegan

Zentralrat nennt Geschäfte deutscher Firmen mit Iran eine “Schande”

Wegen Subventionskürzungen 50 Prozent von Großmolkerei an IRGC (FA)

Menschenrechte

Islamische Republik lässt mehrere Baha’is verhaften

Iranische Christen wegen „Verbrechen gegen islamische Ordnung“ verurteilt

Mohammad Reza Malekian und Iman Sadeghi aus Mazanderan auf Kaution frei (FA)

Aufenthaltsort inhaftierter Mitglieder der Freiheitsbewegung unbekannt

Keine Nachricht von inhaftiertem Journalisten Mohammad Nourizad