Rouhanis Wahlkampf in Schiras, Zuschauer fordern „Ya Hossein, Mir Hossein (Moussavi)“

Präsidentschaftswahl: Rouhani überholt Qalibaf in neuester Umfrage von IPOS

2013-06-12 IPOS Wahltrend

Internet: Schlagabtausch im iranischen Social Web

Google: Gmail-Accounts in Iran angegriffen

Gassi gehen verboten – Iranische Behörden verdammen Hunde-Boom als zu westlich

Couchsurfing in Iran: Herzlichkeit und Horror

Jalili va Sundis

Jalili in Gorgan: Kandidat der Sundis-Partei

Politik und Wirtschaft 

Präsidentenwahl in Iran: Die Wahl, die keine ist

Bürgerkrieg in Syrien: Frankreich fordert schnelle Waffenlieferungen an Aufständische

Helikopter feuert Geschosse: Assad-Regime fliegt Luftangriff auf den Libanon

Iran und Hisbollah und der Krieg in Syrien

Islamische Republik: Alle Macht geht vom Ayatollah aus

Präsidentenwahl: Aufwind für Rouhani in Iran

Neue Umfragewerte: Rouhani und Ghalibaf fast gleichauf

Bruder von Khamenei stellt sich hinter Präsidentschaftskandidat Rouhani

Interview mit Walter Posch: „Interner Machtkampf stärker als bei anderen Wahlen“

Wahlkampf in Iran: „Unruhen werden im Vorfeld verhindert“

Ahmadinedjads Regierung schuldet iranischen Banken rund 24 Milliarden Euro (FA) 

khaneam zendan ast

Menschenrechte 

IGFM: „Wahl in Iran eine Farce“ – Wenig Hoffnung für Minderheiten

Getötete inhaftierte Protestopfer: Noch kein Urteil im Kahrizak-Prozess (FA)

40 Peitschenhiebe für Studentenaktivisten Amir Chamani nach Freilassung (Foto)

Inhaftierter oppositioneller Kleriker Honarvar Shojaei: 15 weitere Monate Haft (FA) 

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Aftabeh

Kannenförmiges Gefäß, vorzugsweise aus Kunststoff, zur feuchten Reinigung des oberen Teils der unteren Körperhälfte nach Besuch eines gewissen Örtchens. Iraner im Exil behelfen sich normalerweise mit Gießkannen. Für die anschließende Sauerei im Bad gibt es allerdings noch keine Lösung.

Der Oberste Führer Khamenei hatte 2012/2013 zum Jahr der „Nationalen Produktion“ ernannt, unter anderem für dieses unentbehrliche Gerät.

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Chaghale Badom

Unreife Mandeln, die man ungeschält mit Salz isst. Das islamische Regime wollte ihren Verzehr aufgrund der politisch bedenklichen Farbe verbieten, hat dann aber darauf verzichtet – Chaghale Badom sind nur zu Frühlingsbeginn erhältlich.

chaghale badom 2

Ghormeh Sabzi

Persischer Lammfleisch-Eintopf mit Bohnen und Kräutern (Rezept) – hier die patriotische Variante.

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Hedschab, Hijab

Spezielles Tuch zur Verhüllung gefährlicher, weil verführerischer weiblicher Körperpartien und -zonen. In der Ganzkörpervariante als Tschador…

Frauen-Fußballteam von Qom

Frauen-Fußballteam der heiligen Stadt Qom

Oder hier als Kopftuch

fligzeug mit hijab

Improvisation

Nicht nur aufgrund der Sanktionen erforderlich, auch andersartige Probleme werden so in Iran mühelos gemeistert. Im Falle der Sanktionen nennt sich das „khod-kafayi“ (Autarkie), andernfalls ist es ein Beweis iranischer Genialität.

tahrim

iran genius

Jamkaran, Dschamkaran

Der Brunnen von Jamkaran gilt als derzeitiger Wohnsitz des Mahdi, dem 12. Imam der Schiiten. Laut Überlieferung wird der Verborgene Imam zurückkehren, wenn die Welt voller Ungerechtigkeit ist und die Sünde keine Grenzen mehr kennt. Während Ahmadinedjad energisch an der Erfüllung dieser Bedingungen arbeitet, ließ Khamenei kürzlich verbreiten, er sei dem Mahdi persönlich begegnet. Gewöhnliche iranische Pilger müssen hingegen Briefe in ein Erdloch werfen, um seinen Segen zu erbitten.

Verborgener Imam in Jamkaran: Nehme nur Dollar! (Towfigh)

Lawaschak

Schmackhafte süß-saure Blättchen oder Röllchen, meist aus gepresstem Zwetschgen- oder Pflaumenbrei. Dieser Mann bietet selbstgemachtes Lawaschak in Kan (nördlich von Teheran) zum Verkauf an. Quelle: Amir’s Photoblog 

Lawaschak

Sundis

Beliebtes Erfrischungsgetränk in vielen Geschmacksrichtungen. Wurde seit Juni 2009 verstärkt an die Handlanger nach Geschmack der regierenden Mullahs verteilt. Diese sogenannten „Sandis-khor“ verschafften dafür den Anhängern der Grünen Bewegung, die gegen die gefälschte Präsidentschaftswahl protestierten, den Genuss von Knüppeln, Tränengas und Patronen.

sandis velatyat done

Taarof

Für Ausländer (Nicht-Iraner) weitgehend unverständliche und umständliche Höflichkeitsrituale. Statt langatmiger Erklärungen ein Beispiel:

Warum kommen die Iraner nicht in den Himmel?
Weil sie vor dem Eingang stehen und sagen, „Nein, bitte Sie zuerst!“

Tahdig

Reiskruste. Für deutsche Köche ein Mißgeschick, in Iran eine heißbegehrte Spezialität.

Tahdig

An dieser Stelle müssen wir leider Schluss machen, weil unsere Redaktionskatze Aryobarzan III den Terminal blockiert…

gute nacht-katze