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2013-06-12 IPOS Wahltrend

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Über die Todes-Fatwa gegen Shahin Najafi wegen seines islam- und sozialkritischen Songs „Naghi“, der sich an den zehnten Imam der Schiiten richtet, hatten wir schon an dieser Stelle berichtet. Dank Didare Sabz kann man den umstrittenen Text jetzt auch in der kommentierten deutschen Übersetzung nachlesen.

Cover von Shahin Najafis neuem Album

Inzwischen haben Makarem Shirazi, Alavi Gorgani und Nouri Hamedani, drei einflussreiche Groß-Ayatollahs aus der Heiligen Stadt Qom, mehr oder minder explizit dazu Stellung genommen. Makarem Shirazi, allgemein bekannt für seine radikalen Ansichten, bezeichnet ebenso wie Nouri Hamedani den seit 2005 im Kölner Exil lebenden Rapper als „Apostaten“ und somit als vogelfrei. Prompt hat die iranische Webseite „Schia-Online“ ein Kopfgeld von 100.000 Dollar auf seine Ermordung ausgesetzt.

Der Abgeordnete Hossein Ebrahimi, stellvertretender Vorsitzender des Nationalrats für Sicherheit und Außenpolitik im islamischen Parlament, erklärt gegenüber der Journalistin Masih Alinejad sogar freimütig, die Ermordung Najafis sei rechtens und die Pflicht eines jeden Muslimen.

Obwohl Najafi in mehreren Interviews dem Vorwurf widersprochen hat, mit seinem Song die schiitischen Imame beleidigen zu wollen, kommt aus der Islamischen Republik kein Protest gegen diesen absurden Schuldspruch. Im Kulturmagazin „Shabahang“ beklagt der exilierte Karikaturist Nikahang Kowsar zu Recht, dass nicht einmal die gemäßigten oppositionellen Groß-Ayatollahs Dastgheyb und Bayat Zanjani öffentlich dagegen Stellung bezogen haben.

Tatsächlich mokiert Najafi sich vor allem über den Missbrauch der Religion für die politische Propaganda und attackiert darüber hinaus gesell­schaftliche Probleme wie Drogensucht, Schönheitswahn oder blinden Nationalismus. Die Fatwas sind also in erster Linie politisch bedingt, und dass sie kurz vor den neuen Verhandlungen im Atomstreit die Runde machen, auffällig. „Offenbar versuchen Kreise, die Angst davor haben, dass es hier zu einer Einigung mit dem Westen kommt, auf diese Weise einen Kulturkampf anzufachen“, sagt Iran-Experte Posch vom SWP.

Abgesehen davon soll mit dieser Todesdrohung die Opposition im In- und Ausland mundtot gemacht werden. Es verwundert deshalb sehr, dass bisher keine iranische Organisation, die sich im Exil für die Menschenrechte in Iran einsetzt, gegen diese sehr reale Drohung protestiert hat. Offiziell wurde das Todesurteil nur vom Schah-Sohn Reza Pahlavi verurteilt. Anscheinend hat man vergessen, dass der beliebte iranische Sänger Fereydoun Farrokhzad 1992 in Bonn vom Geheimdienst des Regimes brutal abgeschlachtet wurde.

Während der Grünen-Politiker Nouripour eine Stellungnahme der Bundesregierung fordert, steht der bedrohte Rapper inzwischen unter dem Schutz des Schriftstellers Günter Wallraff. Außerdem planen mehrere deutsche Journalisten, Künstler und Kulturschaffende Solidaritätsaktionen, um den 31-jährigen Musiker zu unterstützen.

Höchste Zeit also, dass sich auch die iranische Exilgemeinde und ihre deutschen Sympathisanten zu Wort melden. Vorschläge für Aktionen oder Solidaritätserklärungen sind äußerst willkommen. Wir dürfen Shahin Najafi nicht alleinlassen! 

Update: Aufruf von Aktivisten aus Dänemark zu Protestkundgebungen am Samstag, dem 26. Mai 2012

We invite you to organize protest rallies across the world; please send us your contact info in regards of the time and the location of your protest to the admin of „We defend Shahin Najafi & Freedom of expression“ Facebook page email address: s.shahinnajafi@gmail.com

Protestaktion vor der iranischen Botschaft in Kopenhagen


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